Derzeit arbeiten wir im Hintergrund

Bauarbeiten ab 22.07.2019: Das Baufeld wird erschlossen

Ab 22.07.2019 wird das Baufeld für den Bauabschnitt „Isarbrücke Süd“ erschlossen. Hierfür werden westlich der Isar zwei Rampen errichtet, die den Baustellenfahrzeugen die Zufahrt vom Föhringer Ring zur Baustelle ermöglichen. Östlich der Isar wird im Bereich des Baufelds eine Aufschüttung abgetragen, um eine ebene Arbeitsfläche für den Brückenbau zu erhalten. Zudem werden Arbeiten an den Brückenwiderlagern – den Bauteilen, die den Übergang zwischen der Brückenkonstruktion und dem Erddamm herstellen – ausgeführt.

Der Verkehr wird ab 22.07. in beiden Richtungen auf etwas schmaleren Fahrspuren aufrechterhalten.

Außerdem befinden sich derzeit noch einige Erdleitungen im Bereich des Baufelds. Bei diesen handelt es sich in erster Linie um Lichtwellenleiter, die als Datenkabel u. a. für die Internetverbindung genutzt werden. Sobald das Baufeld erschlossen ist, werden diese Leitungen von den jeweiligen Netzbetreibern verlegt, sodass sie die Arbeiten am Brückenneubau nicht behindern.

Der Fledermauszaun ist fertiggestellt

Um das Baufeld für den Brückenneubau und insbesondere den Bauabschnitt „Isarbrücke Süd“ einrichten zu können, mussten einige Vorbereitungen getroffen werden. Die notwendigen Rodungsarbeiten sowie die Kampfmittelsondierungen im Bereich der Brückenbaustelle sind abgeschlossen. Der Fledermausschutzzaun wurde fertiggestellt. Er dient den Fledermäusen dazu, sich im durch die Rodungen veränderten Gebiet zu orientieren, und verhindert, dass die Tiere in den Verkehr geraten.

Ausgleichsflächen für die Aufforstung wurden erworben

Die aktuell geltenden Anforderungen im Naturschutz setzen voraus, dass für die gerodeten Gebiete Ausgleichsflächen geschaffen werden. Obwohl derzeit kaum geeignete Grundstücke zum Verkauf stehen, konnten neben den im Landkreis München vorhandenen Flächen weitere erforderliche Flächen in den Isarauen erworben werden, auf denen die Aufforstung möglich ist. Bei der Regierung von Oberbayern wird ein entsprechendes Planfeststellungsverfahren beantragt, um unter anderem die Anpassungen im Sinne des Naturschutzes auch baurechtlich zu sichern.